IP-Forwarding (zu deutsch: IP-Weiterleitung) bezeichnet das Weiterreichen von Datenpaketen in einem Netzwerk. Dies benötigt man zum Beispiel beim Einrichten eines routenbasierten VPN-Netzwerkes via OpenVPN. Das IP-Forwarding kann über ein Flag in /proc/sys/net/ipv4/ip_forward aktiviert werden. Den Status kann man somit folgendermaßen bestimmen (0 -> inaktiv, 1 -> aktiv):

cat /proc/sys/net/ipv4/ip_forward

 
Sollte die IP-Weiterleitung inaktiv sein, so kann man diese über folgenden Befehl aktivieren:

echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward

 
Das Problem taucht nun beim Neustart des Servers auf. Das Flag ist nämlich standardmäßig auf 0 und somit inaktiv gesetzt. Damit auch nach einem Restart das IP-Forwarding aktiviert bleibt muss man in /etc/sysctl.conf folgenden Eintrag vermerken: (Hinweis: Dazu muss im Kernel “Sysctl support” aktiviert sein - Danke Uli)

net.ipv4.ip_forward = 1

4 Antworten zu “IP-Forwarding unter Linux aktivieren”
  1. Der letzte Schritt funktioniert jedoch NUR, wenn im Kernel “Sysctl support” eingeschalten ist!

  2. [...] muss man das IP-Forwarding einschalten (Danke an Sven für den Hinweis!). Dazu öffnet man die Datei /etc/sysctl.conf und sucht folgende Zeilen: PLAIN TEXT [...]

  3. Danke für Deinen Hinweis ;-)

  4. [...] forwarding unter windows: http://www.winfaq.de/faq_html/Conten…?h=tip0908.htm linux: http://blog.sven-lindenthal.de/ip-fo…ux-aktivieren/ danach brauchst du deinen pc nur noch mit der ip deines laptops als gateway versorgen und die [...]

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