Sony Alpha 700 – Vorgeschichte & Kauf
Geschrieben von: Sven in Technik, tags: DSLR, Fotografie, Kaufen, Sony
Seit etwa vier Monaten bin ich stolzer Besitzer einer Sony Alpha 700. Nach diesem Zeitraum habe ich mich nun so viel mit dieser digitalen Spiegelreflexkamera gearbeitet und Spaß gehabt, dass ich nun einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben kann. Aber nun zum eigentlichen Beginn …
Im Jahr 2005 habe ich mir meine erste Digitalkamera, eine
Panasonic FZ-20, gekauft. Schon damals war das ein größeres Modell und heute würde man sie wohl als Bridgekamera einstufen. Obwohl ich mit dieser Kamera absolut zufrieden war, bin ich doch immer mehr an meine Grenzen gestoßen – sprich ich konnte meine fotografischen Ideen nicht mehr so umsetzen, wie ich mir das vorstellte. Auf der IFA 2007 in Berlin hatte ich dann die außergewöhnliche Möglichkeit viele verschiedene DSLRs von verschiedenen Herstellern zu testen. Der Unterschied/Vorteil zu meiner FZ-20 war dabei so groß, dass ich mich entschloss über kurz oder lang eine DSLR zu zulegen.
Im Frühjahr 2008 habe ich mich dem Thema dann mehr angenommen. Nach umfangreichen Recherchen mit meinem Kommilitonen Uli, der sich ebenfalls für das Thema interessiert(e), kamen wir zu einigen Erkenntnissen, die die Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern und Techniken deutlich werden ließen. Dabei stach vor allem hervor, dass einige Hersteller (z.B. Sony und Olympus) den Bildstabilisator in den Kamerabody integrieren, andere jedoch de Philosophie vertreten, dass dieser in das Objektiv gehört. Die Funktionsweise zwischen diesen beiden Techniken ist unterschiedlich; das Endergebnis – verwacklungsfreie Bilder in ungünstigen Situationen zu machen – aber dasselbe. Der Unterschied im Preis wird aber wesentlich deutlicher, denn die Objektive mit Bildstabilisator sind wesentlich teurer, als die ohne. Im Hinblick auf die Erweiterung der Fotoausrüstung haben wir uns letztendlich für Modelle entschieden, die den Stabilisator im Body integriert haben. Somit schieden die Hersteller Canon und Nikon aus unserer Auswahl aus.
Letztlich blieben die Hersteller Olympus, Pentax und Sony übrig. Ohne weiter auf die Unterschiede der verschiedenen Modelle eingehen zu wollen sind wir bei Sony gelandet, die den Fotografiebereich von Minolta im Jahr 2006 übernommen haben. Das Ergebnis dieser Weiterentwicklung ist die Alpha-Serie. Diese Serie erstreckte sich im Juni von der Alpha 100 über 200, 300, 350 bis zur Alpha 700. Neuerdings wurde auf der photokina, die Ende September in Köln stattgefunden hat, mit der Alpha 900 auch ein Vollformatmodell vorgestellt, die aber vor allem das Profisegment ansprechen dürfte. Für mich persönlich waren die Modelle Alpha 350 und Alpha 700 interessant. Letztendlich habe ich mich aus den folgenden Hauptgründen für die Alpha 700 entschieden:
- Die Ergonomie (der Body ist optimal für meine Hände geformt).
- Das Bildrauschen der Alpha 700 ist wesentlich besser bzw. niedriger.
- Der Liveview der Alpha 350 konnte mich aus verschiedenen Gründen nicht überzeugen, auch wenn er ein nettes Feature darstellt.
Anfang Juni war es dann soweit: Bei digital-versand.de habe ich die Alpha 700 zusammen mit dem Kit-Objektiv SAL1870 DT 18–70 mm F3,5–5,6 bestellt. Nach der relativ schnellen Lieferung ging es ans Auspacken. - Zum Lieferinhalt des DSLR-A700K-Paketes gehören:
- Sony Alpha 700 Body
- Kit-Objektiv SAL1870
- Lithium-Ionen Akku NP-FM500H
- Ladegerät BC-VM10
- Fernbedienung
- Software, Bedienungsanleitung
Mittlerweile habe ich schon 7000 Bilder geschossen und ich bin unheimlich glücklich mit der Kamera. Letztlich sind daran aber vor allem die Komponenten beteiligt, die ich mir zusätzlich gekauft habe. Das wären bisher zwei Objektive, eine große und schnelle Speicherkarte sowie ein portables Ministativ für (fast) jede Lebenslage . Das soll aber noch nicht das Ende sein, denn ich habe noch einige weitere Dinge auf meiner Liste stehen. Genau hier möchte ich auch noch einmal das Thema Anschaffungskosten aufgreifen: Es ist meiner Meinung nicht übertrieben, wenn man sagt, dass man dieselbe Summe, die man in den Kamerabody investiert hat auch locker noch einmal für das Zubehör rechnen sollte. Ich habe diesem Satz am Anfang auch nicht geglaubt, aber er hat sich bewahrheitet. Wenn man sich also einen Rahmen von 1000 € steckt, dann sollte der Kamerabody im Bereich von etwa 500-600 € liegen.
Nach dieser Einführung habe ich mir nun vorgenommen weitere Beiträge über die Sony Alpha 700 bzw. digitale Fotografie zu bloggen. Auf die genauen Kameradetails bin ich absichtlich nicht eingegangen, da man diese auch auf der Sony-Homepage nachlesen kann.
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Hallo. Eine sehr schöne Kamera, die Alpha 700.
Zu den Verwacklungsschutzsystemen fällt mir ein, dass die in’s Objektiv eingebauten Systeme effektiver sind, als die in den Body eingebauten Ausführungen. Den Nachteil der höheren Preise hast du ja genannt…
Gruß
Grantler
Hallo Sven
ich bin im Moment an denselben Ueberlegungen (300/350 oder 700). Aktuell habe ich allerdings schon die Alpha 100. Mich würde die oben erwähnte Fortsetzung der Erfahrungen (…habe ich mir nun vorgenommen, weitere Beiträge…) interessieren.
Vielen Dank zum Voraus und Gruss
Thomas